Dienstag, 30. August 2011
Small talk, Bettelarm und wunde Füße
Nach meinem Frühstück begann ich mich mit der Stadt etwas vertraut zu machen. Ich hatte ein bestimmtes Ziel ins Auge gefasst, Chinatown. Aus einigen Berichten wußte ich, dass man billig und gut einkaufen konnte, außerdem hatte ich noch nie wirklich ein Chinatown erlebt und da Kanada doch ein Land der Vielfalt und Höflichkeit war schien es mir doch recht reizvoll. Mein Weg nach Chinatown war ruhig und gemütlich, jedenfalls für eine Großstadt in der Ampeln meist als ein Vorschlag und nicht als eine Anweisung empfunden wurde und nicht nur von den Passanten. Auf meinem Weg bemerkt ich, dass es hier im Vergleich zu Deutschland wirklich unterschiede im Lebensgefühl gab und was mir besonders lustig erschien, war dass ein alter Chinese und ein alter Mann, denn man für den Paten auf Urlaub halten könnte, zwanglos einen Plausch hielten, wobei Menschen von denn unterschiedlichsten Ethnien überall herumliefen und auch wenn Deutschland schon Bereiche hat, die Ausländerfreundlich sind, ist dass nach wie vor ein Unterschied wie Tag und Nacht. Später traf ich mich mit Toni, wir beide brauchten noch unsere SIN-Nummer (Security Insurance Number), damit wir arbeiten konnten. Der Weg dorthin war, wie wir zu spät bemerkten verdammt lang und das Wetter verdammt heiß. Es ist keine gute Idee einen Gewaltmarsch auf fast leeren Magen zumachen und so entschloßen wir uns etwas bei einem Laden holen und uns in den Schatten zu setzen. Wir holten uns Brot und Marmelade zum drauftun, doch besaßen wir kein Messer, weshalb wir dass Brot reintunkten. Im Endeffekt war es für uns eine Sauerei und für die Tauben ein Fest, doch der entspannende Aufenthalt hätte nicht besser verlaufen können, als sich uns ein Mann im Anzug näherte, der uns nach uns fragte, ob wir Reisende seinen und ob wir Hilfe benötigten. Anscheinend hatte unser Eindruck auf den Mann eine so einschlägige Wirkung gehabt, dass er uns gleich aus Mitgefühl 20 Dollar geben wollte. Wir von seiner Aussage überrascht, mußten uns zwingen nicht lauthals loszulachen, konnten das Geld aus Mitleid mit dem Mann nicht annehmen. unserer weiterer Weg ging weitesgehend Ereignislos und unter brütender Hitze. Das Büro, welches wir finden mussten, war in einem Shopping Center versteckt und wurde erstmal von uns übersehen, weshalb wir nochmal eine extra Strecke laufen durften. Als wir es erstmal fanden, war der Rest kein Problem mehr und die Angestellten waren wieder sehr hilfsbereit und halfen, wo sie nur konnten. Unser Weg zurück verlief wesentlich entspannter und ohne lange Sucherei, wir quatschten noch ein bisschen, worauf sich unsere Wege wieder trennten. Ich werde nach meiner Pause zu einem Pubabend gehen, um mich etwas zu amüsieren, aber auch neue Kontakte zu machen.

... comment

 
Chinatown
Das hört sich alles wie ein Abenteuer an, oh man wie gerne würde ich sowas auch machen... oder zumindest mal wieder Urlaub.
Wie war Chinatown denn? Gabs da viele chinesischen Buden mit Essen oder Krims Krams zum kaufen? Ich wusste gar nicht das es in Kanada auch ein Chinatown gibt, aber man lernt halt nie aus^^.
Oh ja das mit dem etwas übersehen und dann eine extra Runde laufen kenne ich nur zu gut.
Ich wünsch dir viel spaß beim Pubabend, falls es deine Füße noch mitmachen ;)

... link  

 
Es ist Chinatown
Jep es gab verdammt viele Buden, wo man Essen und Krimskrams kaufen konnte und in Toronto gibt es nicht nur ein Chinatown, sondern auch Little Italy und mehr, weiß nich mehr wie sie alle heißen.
Aber wer rechnet auch damit, dass ein offizielles Büre der in einem Shoppingcenter ist.
Meine Füße haben mitgemacht und der Abend ist, noch recht lustig geworden.

... link  


... comment
 
Toni und ich erkunden die Stadt
Toni und ich wollten uns SINnummern holen, als wir den Artist sahen und eine Pause machten.
Toni und ich wollten uns SINnummern holen, als wir den Artist sahen und eine Pause machten.

... link  


... comment