Samstag, 3. März 2012
Bonjour Madame et Monsieur
Hey Leute,

dies ist mein erster Eintrag, seitdem ich in Quebec bin und dass aus den Gründen, dass ich hier kostenloses Wifi habe, das allerdings auf einen Gygabite beschränkt ist. Ich möchte auch nicht umbedingt mein Laptop in eine Internetkaffee schleppen müssen oder hier nochmal bezahlen müssen, um wieder ans Internet zu kommen.
Meine Fahrt nach Quebec City wahr angenehm, auch wenn ich nicht viel schlafen konnte, obwohl ich schon die Nacht zuvor durchgemacht habe. Als ich auch erstmal hier ankam, stand mir ein Aufstieg auf einen Hügel bevor der eine Steigung von gefühlten 90% (tatsächlich aber nur etwas, um die 55% hatte) und mit angenehm schön viel Eis und Schnee bedeckt war. Mein Anblick war anscheinend so bemitleidenswert, dass mir ein freundlicher Herr bei der Hälfte meines Weges aufmunternde Worte zurief.
Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, dass ich etwas zu Essen gekauft habe und danach meine Wäsche gemacht habe. Die Waschmschine hatte bei meiner alten Wohnung den Geist aufgegeben, an dem Tag als ich sie nochmal ein letztes Mal waschen wollte. Im Nachhinein hat sich der Vorfall als glückliche Fügung herausgestellt, da ich beim Waschen zwei Reisende traf mit denen ich ins Gespräch kam und denn nächsten Tag verbrachte. Der Tag war erstaunlich und wunderbar, ich zähle mich wirklich glücklich, denn der Tag hätte nur schlechter sein können. Wir haben uns nicht verabredet, doch traffen wir uns wieder als ich gerade meine Erkundungstour starten wollte und sie hatten schon alles durch geplant und wollten gerade gehen. Nach einem kurzen Gespräch haben sie mich eingeladen mit zukommen, was ich natürlich angenommen habe und unser erstes Ziel war eine Einkaufsstraße mit vielen interessanten und schönen Geschäften. Wir haben uns dort auch unser Mitagessen schmecken lassen, während eine große Demonstration an dem Fenster des Ladens vorbei zog. Es ging um die Abschaffung von Studiengebühren. Danach sind Wir auf die Felder von Abraham gegangen, wo einst eine Schlacht stattgefunden hat und heutzutage ein Park ist. Daraufhin haben wir in eine Bibliothek besucht, in dessen Gebäude mal das erste Gefängnis von Kanada stand und auch heutzutage ist noch ein Teil des Gefängnisses erhalten. Normalerweise gibt es nur Führungen am Wochenende, doch der Führer hatte etwas Zeit und wir haben uns mit der Bibliothekarin angefreundet, weswegen wir drei eine exklusive Führung bekammen. Nachdem wir uns drei Stunden, dort aufgehalten haben mussten, wir allerdings auch wieder gehen, da sie schließen mussten. Danach machten wir uns unser Abendessen Adi hatte sich etwas mitgebracht und Gil und ich machten einen Salat aus vielen verschiedenen Gemüsesorten, ein bisschen Obst und Fleisch allerdings ohne wirklichen Plan, doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Am nächsten Tag haben wir ausgemacht, dass wir uns um eins treffen und danach die Zitadelle gemeinsam besuchen, doch leider kammen sie nicht und so ging ich alleine dort hin und nahm an der Führung teil. Die Zitadelle wurde um 1849 herum gebaut, um als wichtiger Verteidigungsposten gegen Angriffe zu dienen und auch heute ist dort immer noch ein Battalion stationiert. Außerdem hat man von der Zitadelle einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Als ich dann auch wieder zurück zum Hostel gegangen bin, um etwas zu essen traf ich Gil und Adi, wie sie sich noch was zu Mittagessen machen wollten, bevor sie von Quebec City abreisen. Wie sich heraustellte, haben die beiden einen Spaziergang gemacht und haben sich daraufhin verlaufen, weshalb sie zu spät für die Führung waren. Nachdem ich mich von ihnen Verabschiedet habe, bin ich selbst nochmal Spazieren gegangen und habe den Tag entspannt ausklingen lassen.

... comment

 
ui schön
Das hört sich in der Tat nach einem tollen Aufenthalt an. Ich finde es toll, dass du immer auf nette Leute triffst, denn das ist ja nicht immer selbstverständlich. Auch wenn man alleine tolle Sachen erkunden kann, macht es doch meistens in einer kleinen Gruppe mehr spaß^^

... link  


... comment
 
Fotos von Freunden

Gil

Adi

Hier nehmen wir unser Mittagessen zu uns.

Eine Bank auf den Feldern von Abraham, die so zugeschneit sind, dass ich meine Füße hochlegen konnte.

Die Bibliothek ist den Besuch definitiv wert, doch wird sie nicht bei den Tourismusangeboten vorgestellt.

Das Rathaus bei Nacht, es befindet sich bei auf einem Hügel von dem man einen unglaublichen Ausblick hat.

... link  


... comment