Dienstag, 27. September 2011
Ein herzliches Willkommen und zwei satte Begrüßungsessen
Seit meinem letzten Eintrag hatte ich die Chance meine Mitbewohner mehr oder weniger kennen zulernen (Die einen mehr, die anderen weniger). Wir haben einen sehr komischen Landlord, der Anton heißt (Ich nenn ihn aber nur Senior. Warum werdet ihr noch erfahren.), aber im Grunde ein netter Kerl ist, der sich um uns Sorgt. Er wohnt hier in dem Haus eigentlich gar nicht, sondern verschwindet wieder nach Europa, wo er eigentlich lebt. Es gibt noch den verschlafenen Braulio, der die Sachen entspannter angeht und deswegen Senior immer wieder auf die Nerven geht. Zahid ist ein Mitbewohner, der nicht viel mit uns zusammen macht, ich weiß nicht viel über ihn, doch er kann ruhig seine Ruhe haben. Meine Mitbewohnerin Chrissie ist ein echter Haudegen, sie geht ständig auf Parties und ist verdammt schlagfertig. Sie möchte eine Karriere als Model machen, wofür ich ihr die Daumen Drücke. Und der andere Neuzugang ist... (Trommelwirbel............)
Anton, nun könnt ihr euch sicher schon einen Grund vorstellen, warum ich denn einen Senior nenne. Ich nenne den jungen Anton Junior. Doch ein anderer Grund ist auch, dass die beiden Antons sich blendend verstehen und beide kommen aus Osteuropa, wenn auch nicht aus dem selben Land. Senior hat extra um unser Zusammenziehen zu feiern, auch noch ein gemütlichen Abend bei Bier, Pasta und Nudeln vor einem Kaminfeuer organisiert und auch bezahlt. Und heute haben wir gemeinsam beim Chinesen Lunch gegessen, dass war verdammt gut.

Hoffe es geht euch gut und wünsche euch noch viel Glück, was immer ihr auch gerade macht.

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Samstag, 24. September 2011
Home, sweet home und hundemüde bei -20° bis +30° Celsius
Puuuhhh...
In den letzten Tagen hatte ich verdammt viel um die Ohren. Die letzten Tage hatte ich immer die Abendschicht und Gestern musst ich aus dem Hostel ausziehen, weil die kein Zimmer mehr frei hatten, doch waren meine Morgen auch schon vollgepackt und so wettete ich auf zwei Chancen oder ich hätte vor meiner Arbeit noch nach einer Möglichkeit suchen müssen. Die erste Chance wäre gewesen, dass ich urplötzlich doch noch ein Zimmer frei wird und die Zweite wäre, dass der Landlord trotz überraschender Antwort noch für diese Nacht das Zimmer geben kann. Wie sich herausstellte konnte er das nicht nur, sondern wäre ich nicht so plötzlich mit meiner Antwort gekommen hätte ein anderer das Zimmer gekommen. Ich habe dem Kerl das Zimmer vor der Nase weggeschnappt. Doch meine Freude konnte ich nicht lange genießen, denn ich musste auch schon kurz darauf zur Arbeit und ich muss sagen, dass ist echt hart. Man steht ständig unter Druck, muss dies machen und dabei dass bedenken und du rennst die ganze Zeit durch das Restaurant, schleppst schwere Kisten, wie man es dir sagt. Doch wenn man dann noch keine U-Bahn mehr kriegt, weil die nur bis 2 Uhr Nachts fahren und du dann fast zwei Stunden brauchst, um zurück zukommen nur um nach fünf Stunden Schlaf wieder aufzustehen und wieder zu arbeit zu gehen, ist dass hart. Glücklicherweise habe ich nun etwas Zeit zum entspannen,weil ich erst morgen Abend wieder arbeiten muss. Übrigens ist das Haus sehr schön und Mitbewohner alle sehr nett (auch wenn ich noch nicht eine getroffen habe), wenn nicht dass Mankomit der U-Bahn wäre, wäre alles hier perfekt. Nichtsdestotrotz ist Platz echt gut und suaber und sehr billig, dass ist ein echter Glücksgriff gewesen.

Hoffe es geht euch gut und noch weiter viel Glück bei was auch immer ihr macht.

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Montag, 19. September 2011
Wer solche Freunde hat brauch keine Feinde und ein verlockendes Angebot
Gut Geschlafen, wenn auch nicht genug begann der Tag angenehm, bis mir ein Gedanke kam, nämlich das Toni auch in dieses Hostel kommen würde und so war es dann auch. Sie kam etwas vor der Zeit zum einchecken, weshalb ich mit ihr darauf wartete, dass sie ihren Schlüssel bekam. Toni hat bisher noch keinen Job bekommen, doch sie hat Morgen ein Interview, weswegen ich ihr die Daumen drücken werde.
Nachdem wir uns wieder eigenen Interessen widmeten, ging ich erstmal einer E-mail auf den Grund, denn ich habe eine Nachricht auf eine Anfrage auf ein Raum bekommen und hoffte, dass sich darauß was ergibt. Ich rief dort an, machte auch gleich ein Treffen ab und zwar noch am selben Tag, zudem ich auch mal prompt eine Stunde zu spät kam, weil ich mit der U-Bahn nicht klar kam. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten lief dass ganze auch Ratzfatz und ich verstand, mich auch nicht schlecht mit den Leuten. Der Landlord sprach mit mir über das Angebot, doch möchte er nur mit mir ins Geschäft kommen, wenn ich wenigstens bis Ende Februar dort bleibe, was eigentlich gegen meinen ursprünglichen Plan ginge, doch es hat auch seine Vorteile. Zum einen ist im Winter, der erst im Februar endet,nicht viel los in Kanada wie mir der Landlord erzählt hat, das Reisen im Winter stell ich mir, auch so recht unangenehm vor und das würde mir die Möglichkeit geben Geld zu sparen, welches ich später im Frühling und Sommer zum Reisen benutzen kann. Das Problem ist, dass die Themen rar werden und ich über eine lange Zeit nur wenig schreiben werde, deswegen werde ich darüber nachdenken und mich für etwas entscheiden. Nichtsdestotrotz interessiert mich was ihr davon denkt und hoffe auf einen Kommenttar von euch.

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