... newer stories
Donnerstag, 8. September 2011
Vogelwahnsinn und der ICE im Museum
vinni, 06:56h
Nach einer guten Mütze voll Schlaf ging es heute morgen auf zum Eisenbahnmuseum. Als mich ein Bauarbeiter gefragt hat, ob ich zum Film Festival gehen wolle, weil ich mich mit hilfe meiner Karte orientieren wollte, war ich erst etwas verwirrt. Ich hatte nämlich nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, doch als er mir sagte, dass es nur um die Ecke wäre, hab ich mir die Chance nicht entgehen lassen. Doch war als ich, da ankam noch alles in der Vorbereitung und außerdem sah alles pickfein aus weswegen ich auch schnell wieder mein Interesse daran verloren habe. Ich las mir noch eben das Programmheft durch und wollte danach auch wieder gehen. Allerdings unterbrach mich eine Frau, die eine Umfrage machte und für einen Gutschein nahm ich im Endeffekt auch daran teil. Den Gutschein werde ich erst nach dem Ende des Festivals einsetzen können, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich ging daraufhin weiter zum Museum und kam auch relativ schnell an, doch war extrem entäuscht als mir klar wurde, dass das ganze Museum aus ein paar Lokomotiven, ein paar Schildern und einer kleinen, alten Station an frischer Luft bestand. Das Gebäude, welches ich ursprünglich für das Museum gehalten habe, enthielt nur ein Möbelfachgeschäft und eine Kneipe. Enttäuscht setzte ich mich auf eine Bank und ass einen Beagel (mein momentanes Grundnahrungsmittel neben den Pfannkuchen), als ein Vogel sich in meiner Nähe breit gemacht hat und begonnen hat mich zu beobachten. Ich hab mir schnell gedacht, dass er nur wegen meinem Beagel so an mir interessiert sein kann und ich hatte recht, sobald ich ein kleines Stück in seine Richtung geworfen hatte ging, hüpfte der wie ein Wahnsinniger dorthin und fraß es. Als ich meinen Beagel aufgegessen hatte, verlor er erstmal jegliches Interesse an mir, welches allerdings schnell wieder kam, als ich einen Müsliriegel zückte. Der absolute Hammer war, dass er auf einen anderen Vogel wie ein Berserker losgegangen ist, nur weil der in meiner Nähe gelandet ist, worauf ich auch schon gegangen bin. Am Nachmittag traff ich mich mit Toni und wir gingen in die "Art Gallery". Auch hier kann man nur einen Bruchteil der Ausstellung sehen, weil die so groß ist, doch es waren sehr viel interessante, schöne oder einfach nur sehr eigenartige Stücke dabei. Ein Beispiel ist ein Krug aus Elfenbein und Gold oder ein Straußenein in einem Halter aus purem Gold, das Ei war natürlich leer. Toni ist durch die Räume immer durchgerast als ob es kein Morgen gäbe, doch die Ausstellung war seine Zeit wert.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 7. September 2011
Mein erster Job und ich muss sagen, dass ich ihn nicht hasse
vinni, 07:26h
Der Tag begann sch....lecht, da ich wegen meinem ersten Tag im Berufsleben extrem aufgeregt und auch, wenn ich versuchte mich auf etwas anderes zu konzentrieren, war es doch noch dominant in meinen Gedanken. Ich begann mein Tag damit, dass ich mir die bekannte Untergrund Shoppingmail ansah, doch da ich nie wirklich ein Fan des Shoppens war überzeugt mich auch nicht die Shoppingmail. Es ist zwar recht interessant, um mal dagewesen zu sein, doch es war nichts besonderes. Das einzige Nennenswerte ist mein Kontakt mit einem Wächter, weil wie er mir erzählt hat ich nur Erinnerungsfotos machen dürfte und ein Foto ist nur dann ein Erinnerungsfoto, wenn ich selbst auch drauf sei. Danach ging es zurück zum Hostel, um mich etwas zu entspannen. Als ich dann los ging, um meinen neuen Beruf anzutreten, war ich schon ganz verrückt vor Aufregung und konnte es kaum mehr erwarten dort anzukommen. Ich muss zugeben meine Ängste und Sorgen waren schon ziemlich kräftezehrend und wahrscheinlich war das Schlimmste an meinem ersten Tag, meine Angst bevor ich ihn überhaupt angetreten hatte. Die Leute dort sind sehr nett und auch hilfsbereit, wenn ich mal nicht weiter weiß, muss ich nur nachfragen und dann kann man auch alle Probleme schnell lösen. Ich verstehe mich auch gut mit den meisten meiner Mitarbeiter, auch wenn ein paar noch Vorbehalte zu haben scheinen. Mein Job heißt Runner und besteht darin, die Drecksarbeit zu erledigen. Ich putze, poliere, schleppe Sachen, sortiere und trage Essen zu denn Gästen. Momentan befinde ich mich noch in der Testphase, welche für eine Woche anhält, doch ich gehe davon aus, dass ich keine Probleme haben sollte den Job als feste Anstellung zu erhalten.
... link (2 Kommentare) ... comment
Dienstag, 6. September 2011
Eine Woche ist jetzt vergangen und es beginnt kühler zu werden
vinni, 02:50h
Eine Woche ist es her, seit dem ich nach Kanada gekommen bin, um ein Jahr hier zu verbringem und zu arbeiten. Ich muss sagen, diese eine Woche erschien mir erstaunlich lang und dabei ist es gerade mal der Anfang. Ich bin erstaunt darüber wie oft meine Beiträge gelesen wurden und werde mit Spannung sehen wie sich die Dinge entwickeln werden.
Heute morgen verließ ich das Hostel, um Bargeld wieder zu holen, bin ich genau in einen Umzug gestolpert. Durch nachfragen bei einem Polizisten, erfuhr ich, dass es sich um den "Labour Day" Umzug handelte. An dem Umzug nahmen zahlreiche Menschen statt, die für eine bessere Behandlung für ihren Berufstand eintraten sowie ein paar andere Gruppen, die öffentliche Instiutionen zu einer bessere Situation verhelfen wollten. Ich schloss mich auch kurz einer Gruppe an, die führ die öffentliche Bibliothek eintraten. Danach ging ich zu einer Sightseeingbushaltestelle, denn mein Ticket geht eine Woche und mit dem Bus zum "Royal Ontario Museum". Ich verbrachte einige Zeit dort und schaute mir einige ihrer Ausstellungstehmen an, denn alle auf einmal wär doch ein bisschen viel. Das Museum hat nämlich vier gut bestückte Etagen voll von unterschiedlichsten Themen und ich ging nur durch zwei Etagen, die allerdings sehr interessant waren.
Heute morgen verließ ich das Hostel, um Bargeld wieder zu holen, bin ich genau in einen Umzug gestolpert. Durch nachfragen bei einem Polizisten, erfuhr ich, dass es sich um den "Labour Day" Umzug handelte. An dem Umzug nahmen zahlreiche Menschen statt, die für eine bessere Behandlung für ihren Berufstand eintraten sowie ein paar andere Gruppen, die öffentliche Instiutionen zu einer bessere Situation verhelfen wollten. Ich schloss mich auch kurz einer Gruppe an, die führ die öffentliche Bibliothek eintraten. Danach ging ich zu einer Sightseeingbushaltestelle, denn mein Ticket geht eine Woche und mit dem Bus zum "Royal Ontario Museum". Ich verbrachte einige Zeit dort und schaute mir einige ihrer Ausstellungstehmen an, denn alle auf einmal wär doch ein bisschen viel. Das Museum hat nämlich vier gut bestückte Etagen voll von unterschiedlichsten Themen und ich ging nur durch zwei Etagen, die allerdings sehr interessant waren.
... link (4 Kommentare) ... comment
... older stories